werkraumtheater-Rückschau-Produktionen-2016

DIE ÜBÜS IN KETTEN

9.-10. Dezember 2016 Gastspiel

ACUDtheater

werkraumtheater in Berlin

© Foto Karl Peter Prem

Zum Inhalt Die Übüs haben Thron und Macht verloren und finden sich nach ihrer Flucht, völlig mittellos in Europopolis, dem Land der Freiheit wieder. Und jetzt? Im Land der Freiheit ist alles möglich, oder doch nicht?Die Übüs stellen sich mit ihrer pataphysischen Logik der herrschenden Freiheitstheorie und sorgen für Aufruhr.

DIE EUROPÄISCHE THEATERNACHT   

Die Übüs - Eine Trilogie  frei nach Alfred Jarry

Samstag 19. November 19:00 werkraum studio

Die Übüs in Ketten Teil 2   
Uraufführung und Fortsetzung des schröcklich schaurigen Freiheits-Dramas
Von und mit Kanzian & Blauensteiner und Philipp Lernbaß
Musik-Licht-Technik Nina Ortner
Tanz Martina Wapper-Schulze
Visual und Vielem - und Vielen mehr   
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Die Übüs - Eine Trilogie frei nach Alfred Jarry

21., 22. Oktober 19:00 werkraum studio

ANDERE SEITEN & SAITEN

DRUGAČNE STRANI & STRUNE

Es lache doch der Kosmos

7. Oktober 2016 19:00 werkraum studio

Wieser-Verlag Der junge Grazer Lyriker Aljaž Pestotnik präsentiert seinen ersten Gedichtband Smeji se naj vesolje / Es lache doch der Kosmos

Musik Padinger & Stupar-Jazz-Band aus der Südsteiermark. 

Format Leitung Rezka Kanzian und Susanne Weitlaner

Moderation Sebastian Walcher

Kooperationen Pavlova hiša / Pavelhaus

URAUFFÜHRUNG

Die Übüs in Ketten

26. April 2016 19:00 werkraumstudio

Ein schröcklich schauriges Freiheitsdrama, Trilogie, frei nach Alfred Jarry, Teil 2

Weitere Spieltermine

April 29. / Mai 4., 18., 19. / Juni 5., 11., 12.   jeweils 19:00   werkraum studio

Von und mit Kanzian & Blauensteiner und Philipp Lernbaß

Musik-Licht-Technik Nina Ortner

Tanz Martina Wapper-Schulze

Visual und Vielem - und Vielen mehr

Zum Inhalt

Die Übüs in Ketten

Ein schröcklich schauriges Freiheitsdrama, frei nach A. Jarry

Die Übüs haben Thron und Macht verloren und finden sich nach ihrer Flucht völlig mittellos in Europopolis, dem Land der Freiheit, wieder. Und jetzt? Im Land der Freiheit ist alles möglich, oder doch nicht? Die Übüs stellen sich mit ihrer pataphysischen Logik der allgemein herrschenden Freiheitstheorie und sorgen für Aufruhr.

Die Stückvorlage wurde von 22 auf 3 Schauspieler reduziert und mit eigenen Texten, wir hoffen im Sinne von Jarry, bearbeitet.  Alfred Jarry, ein „Enfant terrible par excellence“, geistiger Vater der Surrealisten, Dadaisten und Absurden, der 1907 nur 34 Jahre alt in Paris starb, wurde zum Inbegriff der Moderne. Jarrys Werk ist geprägt von einer absurden Gedankenschärfe. Er spielt in diesem Theaterstück mit dem Begriff der Freiheit und den damit eng verbundenen Wertvorstellungen, stellt in Frage, lässt schwarz als weiß oder zumindest grau erscheinen. Dem sogenannten gesunden Menschenverstand stellt er sich mit glänzender Antivernunft entgegen und zerstört jede konventionelle Weltsicht durch eine Kombination aus humanistischer Gelehrsamkeit und Possenreißerei. Gemäß dem Prinzip der Umkehrung rührt Jarry mit seiner grotesk-absurden Logik an der sogenannten Freiheit.

Publikum

Geschätzte Ubus! UBUESK! 

Ich hatte das Vergnügen der Aufführung gestern beiwohnen zu können und darf euch zu eurer Inszenierung recht herzlich gratulieren! Ich hab mich nicht nur köstlich amüsiert, sondern war auch hocherfreut, politischen Alltagsbezug (u.a. Flüchtlinge, Rechts-Links-Mittig) zu entdecken, so zumindest meiner Auslegung nach. Das Spiel mit Wort und Bild, die Einbeziehung unterschiedlicher hochtechnischer Mittel in Kombination mit einfachen und alltäglichen Dingen... einfach raffiniert und gekonnt!

Weiter so! In jedem Fall mache ich kräftigst Werbung für eure Vorstellung! Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass auch ich selbige ein zweites Mal genießen werde.

In diesem Sinne auf hoffentlich bald, meint Gerald und schickt pataphysische Grüße

Gerald Jaritz, Physiker und Begründer des Vianismus und österreichischer Vize-Kurator der Anstalt für Pataphysik. Autor des Buches Professor Ubu [professor übü:] Absurde Wahrheiten über die Pataphysik. Ein Surrealer KurzKrimi

 

liebe frau kanzian

Ich wollte Ihnen und ihren kollegen nur kurz sagen sagen, dass nicht nur mir, sondern auch meiner frau und meiner neunjährigen tochter die aufführung der ubus in ketten sehr gut gefallen hat. für mich war es eine überaus stringente inszenierung, zudem haben Sie das stück ohne merkbare äußere anstrengung und quasi von innen her mitten hinein in die gegenwart transferiert. schauspielerisch, dramaturgisch und vom ganzen gesamteindruck her: ein vergnügen! herr ubu hat mich übrigens in seiner ganzen art unmittelbar an oswald wiener erinnert, auch das ein schönes detail, vielen dank und liebe grüsse, klaus kastberger

Univ.-Prof. Dr. Klaus Kastberger Leiter Franz-Nabl-Institut/Literaturhaus Graz und Juror beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb Karl-Franzens-Universität Graz A-8010 Graz, Elisabethstraße 30

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DRUGAČNE STRANI & STRUNE

Der Zauberlehrling

Freitag 1. April 2016 19:00 werkraumstudio

Evald Flisar präsentiert seinen, von Ann Catrin Bolton, ins Deutsche übersetzten Roman,Čarovnikov vajenec / Der Zauberlehrling erstmals in Graz.Die Geschichte über die Flucht eines sich Suchenden vor der westlichen Zivilisation in die tibetischen Berge, über einen weisen Guru,einen Wahrheitssucher und ein tibetisches Mädchen. Ein Bildungsroman über die Entwicklung eines philosophisch und religiös verwirrten westlichen Jedermanns, gleichzeitig aber die Entlarvung einer kritiklosen westlichen Besessenheit von östlicher Spiritualität. Das Meisterstück des slowenischen Romanciers und Dramatikers ist im Original bisher in 10 Ausgaben erschienen und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Der Zauberlehrling ist der meistgelesene slowenische Roman seit 1945 und gilt als eine der besten Geschichten über das Außenseitertum und als ein Buch, das sich weigert zu sterben. Flisar PDF

Format Leitung Rezka Kanzian und Susanne Weitlaner

Moderation Sebastian Walcher

Kooperationen 

Pavlova hiša / Pavelhaus

SKICA-Slowenisches Kulturzentrum Mohorjeva

Hermagoras Verlag