Theater Aktuell Presse Klassenabend

Theater Aktuell Klassenabend Presse

Prominente Vagabunden

Als Woody Guthrie in Güterzügen und per Anhalter das Land durchstreifte , war die Blütezeit der Hobo- und Trampbewegung bereits vorbei; dennoch waren damals mehr Menschen unterwegs als jemals zuvor. Nur, diese Menschen waren eben keine echten Hobo. Es waren Opfer der Depression, auf verzweifelter Suche nach Arbeit. 

Guthries Autobiographie war freilich nicht das einzige Buch, das ausführlich die Jahre der Depression schilderte. Das harte schicksal der Farmer und der zwangsweisen Wanderarbeiter. Es entstand eine ganz neue Schule realistischer Literatur. Die auch in Hollywood Spuren hinterließ.

Arbeitsimmigranten

Woody hatte sich rechtzeitig auf die Socken gemacht. Einige Ziet später wäre er möglicherweise am Betreten der Stadt Los Angeles oder gar des Staates Kalifornien gehindert worden. Die Behörden hatten allmählich Schwierigkeiten , mit der Flut von Arbeitsimmigranten fertig zu werden. Und sannen auf Abhilfe. 

Kriminalisierung

Nach bewährtem Muster tat man alles, die Neuankömmlinge erst einmal zu kriminalisieren, Wobei die rechtskonservative Presse wieder zu Diensten war. In einigen Städten wurden alle Wanderarbeiter verhaftet und in Zellen gesteckt. Ehe ihnen die Fingerabdrücke genommen und sie verjagt wurden. 

Quelle: Wo immer ich bin, ist nirgendwo. Hobos und Tramps in Amerika. | oeschl verlag >> | Autor Michael Schulte

Kleine Zeitung

Theater Aktuell Presse. Kritik von Daniel Hadler Kleine Zeitung

Der Klassenabend | Musikgeschichten

Theater Aktuell – von Hobos, Tramps und Blues, die das Leben so schreibt. Hey Steven, los raus aus dem Radkasten. Wir sind da! Man war millionenfach unterwegs. Vater und Mutter Übü wieder on the road. Sie erkunden die Welt der Musik. The Blues is the truth!?

Es gibt viele tote Musiker und es werden immer mehr. The Hall of Fame platzt förmlich aus allen Nähten. Apropos, sagt Euch der Name Joe Hill etwas? Joan Baez hat ihn besungen, GewerkschafterInnen verehren ihn und die Justiz richtete ihn als Mörder hin.

Arbeiterführer und Gewerkschaftsaktivist, das waren noch Zeiten!

Denken trübt das Vergnügen.

Bleibt nur noch zu sagen: Denken trübt das Vergnügen. Also Partytime!

Liebe, Eifersucht, Hass. Da gibt es ja wohl noch etwas mehr. Mehr als die Liebe? Ja, da gibt es etwas Größeres.

Wort-Musik. Musik wie das Wehen des Windes, wie die Bewegung der Blätter im Wind. So dear friends, it´s time now to remember this little song. From Son House, John the Revelator.

The Blues will never die.

Von und mit

Rezka Kanzian, Franz Blauensteiner und Stephan Rausch harp | guitar | vocal

Kostüme Evelin Woitsch

Licht | Ton Dieter Tschermernig

PR | Support Eugen Fasching

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Living Culture

KULTURZEITUNG 80

"There is a little song"

Theater Aktuell Presse Der Klassenabend |Die (Entdeckungs-) Reise der Übüs geht weiter. Das Grazer werkraumtheater lädt im März 2019 nun zum fünften Stück ihrer erfolgreichen ÜBÜS-Reihe ein. Dieses Mal wird im wahrsten Sinne des Wortes die Vergangenheit anklingen.

Theater Aktuell Presse | Kulturzeitung 80 | There is a little Song

Text Bettina Leitner

Foto Karl Peter Prem

KRONE 18. März 2019

Theater Aktuell Presse | Hanna Michaela, Besprechung, Kronenzeitung