werkraumtheater

DIE ÜBÜS 2018    Rückschau

Die Übüs mit Mindrevolution im werkraumtheater.
Heinz Heinrich, Mutter Übü, Vater Übü und Didier

Alles Theater, nichts ist Theater Blauensteiner und Kanzian verfolgen mit ihren Produktionen die Mission, „Theater dort beginnen zu lassen, wo die Realität endet„. Sie werfen bewusst Fragen auf, lassen diese offen im Raum stehen und schaffen so Lücken für eine individuelle Interpretation seitens des Publikums. Wer jetzt neugierig geworden ist, hat noch am 1. und 8. Juni 2018 die Möglichkeit, sich das Stück im werkraumtheater zu Gemüte zu führen. Veranstaltungen

WAS BISHER GESCHAH

König Übü

Die drei Übüs werkraumtheater Graz
Heinz Heinrich, Mutter und Vater Übü

ZUR ZEIT Mind - Revolution

Premiere 25. Mai 2018                                     Weitere Termine 1. und 8. Juni | 19:00 werkraumtheater

KLEINE ZEITUNG

Pressestimmen Kleine Zeitung Mindrevolution

MISSION

werkraumtheater

Schwerpunkt des  werkraumtheater ist die Auseinandersetzung mit  den vielfältigen Momenten menschlicher Verrohung und Ursachen von Gewalt.Theater als Spiegelbild inhumaner Gesellschaftsentwicklungen.In diesem Zusammenhang wird die Auseinandersetzung mit der Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts (Schwerpunkt z.B. Alfred Jarry) fortgesetzt  zeitgenössische AutorInnen miteinbezogen.

Ästhetik

Mit unserer Ästhetik versuchen wir einen guten Weg zwischen dem Eigenen (Textmaterial) und dem Fremden (Autorentheater) zu finden.Das heisst Fragen aufwerfen, Bewusstsein schärfen und  Haltung zeigen.

Theatersprache

Unsere Theatersprache bemüht sich im Spannungsfeld der Verwirtschaftlichung von Kunst, um die Aufrechterhaltung künstlerischer Authentizität im Umgang mit der alles bestimmenden Ratio der Verkäuflichkeit.

Komik des Wilden

Es hat sich gezeigt, dass unsere Theatersprache, eine Art grotesker Komik des Wilden, nicht Berechenbaren, in einer Welt der alles umfassenden Kosten- und Nutzenrechnung vom Publikum sehr gut angenommen wird.

Kunst der Reduktion

 Und unsere Kunstform der Verdichtung und Reduktion die unterschiedlichsten Generationen und Gesellschaftsschichten anspricht.

Interkulturelle Vernetzung

Eine weitere Säule unserer künstlerischen Arbeit ist die interkulturelle KünstlerInnen-Vernetzung im Rahmen der bilingualen Veranstaltungsreihe „Andere Seiten&Saiten“. Diesbezüglich ist eine Erweiterung des Blickwinkels von autochthonen Minderheiten auf neue Minderheitengruppen (der Zuwanderung) geplant.

Theater

Beginnt dort wo Realität endet. Viele Masken trägt das ich. Form ist Inhalt und Inhalt ist auch Form. Mimus versus Sprache?

Keine Trennung

Keine Trennung zwischen Kunst und Leben. (Jerzej Grotowski)

Kunst

Realitätswund und wirklichkeit’s suchend Im Wechsel von Schein und Sein Zwischen Dichtung und Wahrheit. Fragen aufwerfen, Bewusstsein schärfen, Haltung zeigen.

Kunst

Das denken im wilden Zustand, das sich von dem Zwecks Erreichung eines Ertrages kultivierten oder domestizierten Denken unterscheidet. (Claude Lévi-Strauss)

Meine Rollen

Sind Speichel und Spucknapf, Messer und Wunde, Zahn und Gurgel, Hals und Strick. (Heiner Müller)

Die guten Texte

Wachsen immer noch auf finsterm Grund. (Heiner Müller)

Unser Impuls

Zeichen setzen. Geschichten erzählen, indem man sie bis auf ihr Skelett reduziert. Um dann wieder mit Fleisch zu füllen.